02/10 Augen auf
PRESSEMITTEILUNG 02/10
Augen auf beim Grundstückskauf
Wohnumfeld genau unter die Lupe nehmen - Pläne und Akten bei Behörde einsehen
Bei der Suche nach dem richtigen Baugrundstück müssen viele Fragen geklärt werden. Neben der Geländelage, müssen auch anfallende Kosten und Richtlinien gecheckt werden, damit das Traumhaus errichtet werden kann. Zunächst sollte der potentielle Bauherr den Standort des Grundstückes genauer unter die Lupe nehmen. Dabei sollte er auf die Sonneneinstrahlung achten und sich vergewissern, ob sich in der gewünschten Richtung eine Terrasse oder ein Balkon realisieren lässt. Wenn das Grundstück am Hang liegt, sollte er prüfen, ob die Straße zum Hang hin Risse hat. Ist dies der Fall sind unter Umständen Erdschichten in Bewegung, die auch das Eigenheim einmal beeinträchtigen können.
Wichtig ist auch die Beschaffenheit des Bodens: Je nachdem ob er lehm- oder tonhaltig ist, sind die Kosten für den Aushub unterschiedlich hoch. „ Wenn das Bauland nicht auf einem ehemaligen Acker entsteht, sondern bereits vorher gewerblich genutzt wurde, sollte der Häuslebauer nachfragen, ob es ein Bodengutachten gibt“, rät Jochen Steinbach, Inhaber der Firma STEINBACH-Immobilien in Meiningen. Nimmt man das Umfeld in Augenschein sollte man sich vergewissern, ob es sich gemäß den Bauplänen um ein reines Wohn- oder Mischgebiet handelt. Falls letzteres der Fall ist, ruhig mal Werktags das Gelände besuchen und nachsehen, ob in der Nachbarschaft eine laute Schreinerei ist oder ob viele LKW´ s die Betriebe anfahren.
Derjenige, der Angst vor elektromagnetischen Strahlen hat, sollte auf benachbarte Überlandleitungen und Mobilfunk- Sendeanlagen achten. Wer mit Familie einzieht, sollte prüfen, wie das Angebot von Kindergärten und Schulen ist und wie die Einrichtungen zu erreichen sind (fußläufig, per Bus oder Straßenbahn). Gleiches gilt für die Einkaufsmöglichkeiten und das Freizeitangebot.
Wenn es sich um ein Neubaugebiet handelt, so braucht noch nicht alles vor Ort eingerichtet zu sein, ist aber schon in Plänen festgeschrieben. Was nicht ist, kann ja noch werden: Aus Zeitungsartikeln oder in Bauentwicklungsplänen der Kommune kann man sich darüber hinaus Klarheit verschaff3n, ob in der Nähe eine neue Straße geplant wird oder ob beispielsweise eine Buslinie ins Neubaugebiet verlängert werden soll- und ob dieser Lärm bis ins Eigenheim dringen könnte.
Aktualisiert (Freitag, den 26. Februar 2010 um 11:28 Uhr)






